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Vereinsveranstaltung 2018 Westalpen

Im August 2018 möchten wir in die Westalpen fahren. Länderdreieck Italien/Frankreich/Schweiz

Wann?     SA, 11.August 2018  –  SA, 18.August 2018

Fahrziel:  Briancon(F), Hotel “Edelweiß”

Fahrstrecke: Garmisch (280)  – Fernpaß (311) – Malojapaß (490)   *  – Luino (680)  – Arona (740) – Biella (805) – Alpignano (900) – Briancon (1000) (32 Avenue De La République, 05100 Briançon, Frankreich)                                                                                                                                                       *   HOTEL SALIGARI
Via Mario Copes, 29 Verceia

Für die An- bzw. Rückfahrt sind jeweils 2 Tage geplant.  Vorschläge Touren:

Tour 1: Valloire 58 km, Saint-Jean-de-Maurienne  90 km, Saint-Sorlin-d’Arves 116 km,   Oz  152 km, Villard-Reculas  164 km, Alpe-d’Huez 174 km, Mont-de-Lans  209 km, Briancon  275 km.

Tour 2: Saint-Barthelemy-de-Sechilienne 120 km, Valbonnais 163 km, Chorges 236 km, Embrun  265 km, Briancon  323 km.

Tour 3: Arvieux 33 km, Guillestre  55 km, Jausiers  98 km, Saint-Etienne-de-Tinee  148 km, Isola   164 km, Vinadio (Italien)  210 km, Guillestre  298 km, Briancon  341 km.

Tour 6:  Castellane 202 km,  La Palud-sur-Verdon  229 km, Abzweig Schild: Corniche des Cretes, Moustiers-Saint-Marie  251 km, Aiguines 267 km, Trigance 305 km, Castellane  325 km, Briancon 528 km, (Abzweig 25 km  555km)

Preis: 470.- bzw. für Mitglieder 465.-   (Halbpension mit Frühstück, nur Doppelzimmer)

Anmeldungen sind ab sofort möglich.  Bitte die Anmeldegebühr zeitgleich mit der Anmeldung überweisen.  (IBAN013 177): DE37 7415 1450 0000

Die verbleibenden freien Plätze werden dir nach der Anmeldung per Mail mitgeteilt.

Übrigens!!  Geschwindigkeitsbeschränkungen: innerorts 50 km/h, außerorts 90 km/h (bei Nässe 80 km/h), auf Schnellstraßen 110 km/h (bei Nässe 100 km/h), auf Autobahnen 130 km/h (bei Nässe 110 km/h).

Die Mindestgeschwindigkeit auf französischen Autobahnen beträgt 40 km/h. Unter normalen Umständen (kein Stau, gute Sichtweite, keine Niederschläge) darf die linke Spur nur mit einer Mindestgeschwindigkeit von 80 km/h befahren werden.

Seit 1.01.2016 müssen auch Krafträder eine Warnweste mitführen. Ansonsten drohen Geldbußen von mindestens 90 Euro.

Seit dem 20. November 2016 besteht in Frankreich für Motorradfahrer die Pflicht Handschuhe zu tragen. Die Handschuhe müssen der Norm entsprechen und mit einem CE-Zeichen versehen sein. Diese Bestimmung gilt auch für ausländische Motorradfahrer. Ansonsten droht eine Geldbuße.

 

Jahreshauptversammlung am 15.03.2018

 

Jahreshauptversammlung der Kreisverkehrswacht Regen

Vorstand Probst Egon konnte eine große Anzahl von Mitgliedern im Berggasthof Hinhart begrüßen. Anwesend waren auch die Polizeichefs der Polizeiinspektionen Regen und Zwiesel, Manfred Buchinger, Til Hauptmann und Horst Fischl, Bezirksvorsitzende der Landesverkehrswacht Bayern, Ursula Fendl, sowie der Geschäftsführer der Verkehrswacht Viechtach, Arnold Wittka.

Über die Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtete Geschäftsführer Franz Gröller. Im vorschulischem Bereich wurden 15 Veranstaltungen durchgeführt. Mit 35 Veranstaltungen wie Aufklärung an Schulen über den „Toten Winkel“ oder Vorträgen von Richtern konnten an weiterführenden Schulen etwa 650 Schülerinnen und Schüler über die Gefahren im Straßenverkehr informiert werden. Für ca. 300 Schüler/-innen finanzierte der Verein Unterrichtshefte der Verkehrserziehung. 140 Motorradfahrer konnten bei den Fahrsicherheitsübungen im April 2017 in der Bayerwaldkaserne begrüßt werden; 30 Pkw-Fahrer übten an drei Wochenenden im Oktober 2017 ihr Fahrkönnen. Das Autohaus Grassinger sowie das BRK Regen buchte dabei ein komplettes Training für seine Mitarbeiter. Alle zeigten sich begeistert. Die BRK-Führung kündigte für Oktober 2018 die Teilnahme mit Einsatzfahrzeugen des BRK an. Restplätze für Motorradtraining gibt es noch für 02.04.2018!  119 „ältere Verkehrsteilnehmer“ folgten den Einladungen und frischten so ihr Wissen über „Blinken“, Nebelscheinwerfer/-schlussleuchte, Grünpfeil, Verhalten an Bushaltestellen, Kreisverkehr u.a. auf. Unterstützung erfährt die KVW dabei von den Fahrschulen „Niedermeier“ und „Finnerl“.         Der Ausflug für die Schülerlotsen führte uns 2017 nach Passau zu einer Schifffahrt und einer kleinen Brotzeit. Finanziell unterstützt von der Stadt Zwiesel, dem Einsatzort der Lotsen.

Drei bewährte Fahrzeugführer konnten ausgezeichnet werden. Gertraud Gibis und Norbert Derichs für jeweils 50 Jahre unfallfreie Fahrer/in sowie Albert Aulinger für 37 Jahre unfallfreier Berufskraftfahrer.

Referent Ewald Weininger ist seit dem 01.08.17 neuer Sachbearbeiter Verkehr des Landkreises Regen bei der PI Regen und ist in dieser Funktion für die verkehrsrechtlichen Belange für den Bereich der PI Zwiesel, PI Regen und der PI Viechtach zuständig. Er erläuterte die wesentlichen Neuerungen zum Jahreswechsel:

Ablenkung im Straßenverkehr

Mit Wirkung vom 19.10.17 wurde die einschlägige Bestimmung in der Straßenverkehrsordnung (StVO), welche sich mit der „Handybenutzung im Fahrzeug“ beschäftigt, umfassend geändert.

Diese Bestimmung ist Bestandteil des Gesamtkomplexes der „Ablenkung im Straßenverkehr“. Dieses Thema war schon Leitthema der vorjährigen Verkehrssicherheitsaktion des Bayer. Innenministeriums. Internationale und auch nationale Umfragen belegen eindeutig, dass Ablenkungsfaktoren im Straßenverkehr mittlerweile eine der Hauptunfallursachen darstellen. Hier sind jedoch neben der Handynutzung auch das Rauchen, Trinken, Essen bzw. die Radiobedienung und auch emotionale Gespräche im Fahrzeug erfasst – all diese Tätigkeiten beeinträchtigen die notwendige Aufmerksamkeit im Straßenverkehr erheblich.

Konkret wurde dann die neue Vorschrift im § 23 StVO im Detail erläutert. Grund für diese komplexe Änderung war, dass man bis dato der technischen Entwicklung auf diesem Gebiet hinterher lief und man mit der Neufassung alle möglichen elektronischen Geräte und die damit möglichen Verhaltensweisen erfassen wollte.

„Demnach darf man jetzt ein elektronisches Gerät, welches der Kommunikation, Information oder Organisation dient nur benutzen, wenn

  • Dieses nicht aufgenommen und gehalten wird   u n d
  • Nur die Sprachsteuerung, Vorlesefunktion genutzt wird oder

 

zur Bedienung nur eine kurze Blickabwendung erforderlich ist.“

Die erlaubte Dauer dieser sog. kurzen Blickabwendung ist nicht definiert – als Anhalt sollte jedoch der Schulterblick beim Abbiegen/Überholen dienen.

Wichtig ist, dass beide Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Zudem ist diese kurze Blickabwendung noch von den jeweiligen Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen abhängig, d.h. dass z.B. bei Schneefall und glatten Straßen auch diese „kurze Blickabwendung“ nicht mehr erlaubt ist.

Unter die elektronischen Geräte fallen neben dem Handy/Mobiltelefon auch z.B. Navis, Funkgeräte, Tablets, MP3-Player etc.

Ein Verstoß gegen diese Vorschrift führt zu einem Bußgeld i.H.v. 100 Euro und 1 Punkt. Bei Gefährdung bzw. Verursachung eines Unfalls erhöht sich die Geldbuße bis zu 200 Euro und auch ein einmonatiges Fahrverbot ist die Folge.

Bildung der Rettungsgasse

Hier erinnerte die Referent an die Bilder der zahlreichen schweren Verkehrsunfälle, die beinah tagtäglich durch die Medien gehen und bei denen die Rettungsmaßnahmen verzögert oder verhindert werden, weil die dringend erforderliche Rettungsgasse nicht gebildet wird.

Seit 01.01.17 wurde die Vorschrift etwas vereinfacht – d.h., dass bei Schrittgeschwindigkeit bzw. die Fahrzeuge bereits stehen, eine freie Gasse für die Polizei- und Hilfsfahrzeuge zu bilden ist. Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen haben dabei nach links auszuweichen, alle Fahrzeuge auf den übrigen Fahrstreifen nach rechts.

Wird dies nicht befolgt, hat man mit einem Bußgeld i.H.v. 200 Euro und zwei Punkten zu rechnen. Auch dieses Bußgeld erhöht sich, wenn dabei jemand behindert oder gefährdet wird bzw. es sogar zu einem Unfall kommt. Dann beträgt das Bußgeld bis zu 320 Euro/ 2 Punkte und auch ein Fahrverbot wird fällig.

Interessant ist hier ein Vergleich mit Österreich: Dort beträgt das Bußgeld bei Nichtbildung einer Rettungsgasse 726 Euro, wird dabei jemand behindert, beträgt dieses 2180 Euro.

Behinderung hilfeleistender Personen

Diese Vorschrift ist eine Erweiterung der „Unterlassenen Hilfeleistung“ und steht in engem Zusammenhang mit der bereits erläuterten Bildung der Rettungsgasse.

Dieser Verstoß stellt eine Straftat dar, die mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft wird.

Bestraft wird hier, wer z.B. bei Verkehrsunfällen größeren Ausmaßes eine Person behindert, die einem Dritten Hilfe leistet oder leisten will. Der Hilfeleistende kann hier jeder Passant sein, aber auch der Polizeibeamte, Sanitäter oder Feuerwehrangehörige.

Wichtig ist auch noch, dass die bloße Behinderung bestraft wird, d.h. der Gesundheitszustand der Person, der geholfen werden soll, ist nicht von Bedeutung. Man macht sich also auch strafbar, wenn dem Opfer überhaupt nicht mehr geholfen werden kann, weil es zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben ist.

 

Verbotene Kraftfahrzeugrennen

Seit dem 01.10.17 ist es unter Strafe gestellt (Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe mit möglichen Strafschärfungen bis hin zum Verbrechen)

  • wenn man im Straßenverkehr ein nicht erlaubtes Kraftfahrzeugrennen ausrichtet oder durchführt (Veranstalter)
  • als Kraftfahrzeugführer an diesem teilnimmt oder
  • sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtlos fortbewegt (Alleinraser)
  • Dass derlei Ereignisse auch in unserer Region vorkommen, wurde durch einen aktuellen Fall aus dem Bereich Cham geschildert. Dort waren Ende Februar einer Streifenbesatzung aufgefallen, als sie mit annähernd 200 KM/h unterwegs waren und dabei auch im Kurvenbereich mittig fuhren. Glücklicherweise ist dabei nichts passiert und die Beiden konnten kurz darauf durch die Polizei angehalten werden. Ihre Fahrzeuge und die Führerscheine wurden sichergestellt und ihnen drohen die o. a. Strafen.

 

Ehrung langjährig unfallfreier Kraftfahrer

 Im Anschluss der Hauptversammlung ehrte die Kreisverkehrswacht Regen langjährige Kraftfahrer für unfallfreies Fahren. Eine Urkunde für 50 Jahre unfallfreies Fahren erhielt Gertraud Gibis und Norbert Derichs.  Albert Aulinger erhielt die Urkunde als Berufskraftfahrer. Er ist bereits 37 Jahre unfallfrei unterwegs. Erster Vorsitzender Egon Probst bedankte sich nochmals herzlich bei allen Beteiligten und betonte die Wichtigkeit der Verkehrserziehung und des Verhaltens im Straßenverkehr.

(v.o.n.u.) Gertraud Gibis, Albert Aulinger, Norbert Derichs

 

Weitere Bilder in der Galerie

Vereinsveranstaltung 2017

Unser Ausflug 2017 führt uns nach Südtirol.

Er ist geplant von DO, 15.06.2017 (Fronleichnam)  bis SO, 18.06.2017.  Abfahrt am Donnerstag, 08.00 Uhr Bahnhof Regen,  Freitag und Samstag sind jeweils Touren geplant. Sonntag Rückfahrt.

Es stehen 8 Doppelzimmer und 2 Einzelzimmer zur Verfügung. Der Preis beträgt pro Person im Doppelzimmer 220.-€ und 250.-€ für das Einzelzimmer (Aufschlag 10.-€/Nacht). Vereinsmitglieder 5.-€ Rabatt!

Die Preise verstehen sich mit Halbpension inkl. Frühstück und Abendessen und Stellplätze in der Garage.

Hier die Fahrstrecken im Überblick:

Donnerstag, 15.06.2017

Regen Bahnhof (Abfahrt 08.00 Uhr) – Landshut B15 – Rosenheim – Kufstein (Pause nach ca. 260 km im Hotel „Goldener Löwe“, Oberer Stadtplatz 14, 6330 Kufstein (http://www.goldener-loewe.at/) – BAB bis Innsbruck „SÜD“ – Bundesstraße Richtung „Matrei“ (Brenner) – Tanken vor der Grenze zu Italien – Pause nach weiteren 120 km in der Pizzeria „Terminus“, Via S. Valentino 4 – Jaufenpass – Hotel Alpenland, Stuls 7b, 39013 Moso in Passiria (http://www.hotelalpenland.com/de/hotel-alpenland/unser-wohlfühlhotel/21-0.html)

Freitag, 16.06.2017

Hotel Alpenland – Bozen Welschnofen (Karerpass, 93km) -Sellajoch, Wolkenstein in Gröden (weitere 43km), Grödnerjoch (Pause) – Passo di Falzarego (weitere 40km) = etwa halbe Strecke – Rückfahrt variabel

Samstag, 17.06.2017

Hotel Alpenland – Meran -Schluderns (50 km) – Worms in Veltlin (Bormio)(weiter 93 km) Vermiglio – Meran – Hotel

Sonntag, 18.06.2017

Hotel Alpenland – Sterzing – Matrei – Innsbruck – Zirl – Wallgau (Mittag im Gasthof „Post“, Vorderriß 5, 83661 Lenggries (http://www.post-vorderriss.de/) – Penzberg – Bad Tölz – Miesbach – Rosenheim – variabel

Vereinsveranstaltung nach Korsika

Liebe Verkehrswachtsmitglieder, liebe Freunde des Motorsports

Leider ist die Anmeldeliste bereits ausgeschöpft. Personen auf der Warteliste können nur bei Stornierungen “nachrücken”!
Termin ist Samstag, der 21. Mai bis Samstag, 28.05.2016.

Kosten:  570.-€ pro Person Enthalten sind sämtliche Übernachtungen/Frühstück und Fähre; nicht berechnet sind Mautstraßen, Mittag-/Abendessen, Stellplätze! Zur Verfügung sind nur Doppelzimmer, keine Einzelzimmer – ansonsten müsste der volle Aufpreis bezahlt werden und dementsprechend würden sich die Teilnehmer reduzieren (Nachbuchungen wären bereits zudem deutlich teurer!).

 

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